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Die Positionen:
Die Veranstalter begrüßen das rasche Anlaufen des Förderprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Damit wird ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag zügig angegangen.
Die aktuell zur Verfügung stehenden Bundesmittel für das Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ können den Sanierungs- und Modernisierungsstau nicht auflösen.
Der Auswahlprozess des Förderprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ sollte unter Darlegung transparenter sportfachlicher Entscheidungskriterien und Einbeziehung sportfachlicher Expertise - etwa durch DOSB, Landessportbünde und Sportverbände - erfolgen.
Um eine rasche Verbesserung der Sportstättenentwicklung anzugehen, sind neben der finanziellen Unterstützung, vereinfachte Genehmigungs- und Planungsverfahren sowie Standards notwendig.
Wir begrüßen die Initiativen und Konzepte der vier Gebietskörperschaften zur Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. Hierfür ist nicht nur eine geeignete und moderne Spitzensportinfrastruktur notwendig, sondern auch für den Breitensportinfrastruktur, um die Talentförderung heutiger und zukünftiger Athlet*innen zu sichern. Zur nachhaltigen Unterstützung einer Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele gehört es daher, schnellstmöglich die vorhandene Breiten- und Spitzensportsportinfrastruktur zu sanieren, zu modernisieren und weiterzuentwickeln.
Unsere Positionierungen machen deutlich: Die Sportstättenentwicklung in Deutschland ist ein Kraftakt, der nur gemeinsam zu bewältigen ist. Damit der Sport auch künftig seine gesellschaftliche, gesundheitliche und integrative Wirkung entfalten kann, braucht es drei zentrale Weichenstellungen:
Wissenschaftliche Grundlagen schaffen: Sportstättenförderung braucht belastbare Daten. Nur auf Basis evidenzbasierter Erkenntnisse können Bedarfe realistisch eingeschätzt und Mittel wirksam eingesetzt werden. Dafür müssen Bund, Länder, Kommunen, Sport und Wissenschaft enger zusammenarbeiten.
Gemeinsame Konzepte entwickeln: Sport, Politik, Kommunen und Wirtschaft sollten abgestimmte Strategien für eine zukunftsfähige, bedarfsgerechte und ressourceneffiziente Sportinfrastruktur erarbeiten.
Modellprojekte initiieren: Pilotvorhaben sollen zeigen, wie moderne und nachhaltige Sportstätten bürokratiearm geplant, betrieben und gefördert werden können – als übertragbare Beispiele für ganz Deutschland.