IAKS LAC organisierte Seminar zu Barrierefreiheit in Chile, 28-29 November 2019

In Zusammenarbeit mit dem “Colegio de Arquitectos de Chile” organisierte die IAKS LAC das Seminar „Barrierefreiheit für Erholung, Freizeit und Sport“, das vom 28. bis 29. November in Santiago de Chile 2019 stattfand. Unterstützung erhielt die Veranstaltung durch die Organisationen UIA (International Union of Architects), AENOR (Asociación Española de Normalización y Certificación), Cities4All (Global Compact on Inclusive and Accessible Cities) und das Nationale Olympische Komitee in Chile.

Rund 50 Teilnehmer pro Veranstaltungstag informierten sich vormittags durch Vorträge und arbeiteten nachmittags in Arbeitsgruppen. Agustín García Puga, Vizepräsident der IAKS LAC aus Argentinien, sprach über Barrierefreiheit bei Sportanlagen. Aus Spanien berichtete der Architekt Eduardo Elkouss über die Arbeitsgruppe „Architektur für alle“, indem er einen interessanten Vortrag zum Thema „Nachhaltige Mobilität: Fahrrad- und Spazierwege“ hielt. Zwei Vorträge wurden per Videokonferenz gezeigt. Berta Liliana Brusilovsky, die als wissenschaftliche Architektin über das kognitive Spektrum universeller Zugänglichkeit forscht, informierte zum Thema „Architektur: Gehirn und Verstand. Barrierefreiheit in der Umgebung und Gebäuden“. Einen Einblick in „Barrierefreiheit in spanischen Sportstätten“ gab AENOR-Manager Juan Novillo.

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Gruppenbild mit Leitern des “Colegio de Arquitectos de Chile” und der IAKS LAC; Carlos Kaiser Mansilla (4. von links; Repräsentant des „Netzwerk für Risikomanagement bei inklusionsbezogenen Unfällen und Behinderung” in der LAC-Region, Gewinner des “2014 Risk Award”) und Eduardo Elkouss (3. von rechts – UIA RIII Regionaldirektor, Arbeitsgruppe "Architektur für alle").