Eine begehbare Installation

von Eiden & Wagner Metallbau GmbH

Der Kölner Ebertplatz verfügt seit Jahren über eine starke kunstorientierte Nutzung mit vier sehr aktiven Kunsträumen. Aufgrund seiner Geräumigkeit und der perfekten infrastrukturellen Anbindung an fast alle öffentlichen Verkehrmittel ist der Ebertplatz einer der am stärksten frequentierten Spots in Köln. Doch aufgrund seiner kühlen Betonästhetik, der städtischen Vernachlässigung und des oft von Passanten bescheinigten „negativen Karmas“ lädt der Platz nur Wenige zum Verweilen ein. Meist halten sich die Nutzergruppen zu unterschiedlichen Uhrzeiten auf dem Platz auf: Das Kunst- und Feierpublikum am Abend, die den Platz durchquerenden Passanten tagsüber.

Das konzeptionelle Element für die Skulpturen „Der Barren“ stellen die Themen „Bewegung“ und „Parkour“ dar. Von den Ideenentwicklern Martin Kaltwasser und Iren Tonoian wird gewünscht, dass der Ebertplatz als der größte innerstädtische Platz Kölns sowohl in der Interimszeit als auch nach dem zukünftigen Umbau seine Freiflächen für die öffentliche und nichtkommerzielle Nutzung beibehält.

Nutzungsoptionen: Turnen, Klettern, Kraftsport, Spielgerät für Alle. Auch geeignet für gemeinsame sportliche Betätigung für Gruppen. Exemplarisch für Aneignung und Aktivität statt Passivität im öffentlichen Raum. Aufgestaute Energie loswerden, ohne aggressiv zu sein, sich mit anderen messen, Parkour spielen, neue Spielmöglichkeiten einer ungewöhnlichen Struktur erproben.

Eiden & Wagner, Hersteller für TURNBAR Workout-Parks und Dienstleister für Metallprodukte aus verschiedenen Bereichen, unterstützte das Künstlerduo bei der Entwicklung, der Herstellung und Konstruktion der Metallbau-Elemente Barren und Reckstange.

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Foto: Ansgar Hiller

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